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Erst Rheuma, dann Osteoporose


Wie Sie der Folgeerkrankung vorbeugen


Rheumatiker haben nicht nur mit schmerzenden Gelenken zu tun. Sie leiden auch häufiger unter brüchigen Knochen. Das melden aktuell die Internisten im Netz. Lesen Sie hier, was dahinter steckt und wie Sie dem Knochenschwund zuvorkommen.

Knochenabbau überwiegt Knochenaufbau

Rheumatische Erkrankungen wie die Rheumatoide Arthritis lösen nicht nur Gelenkentzündungen aus, sie fördern auch den Abbau von Knochengewebe. Betroffene haben daher oft eine geringere Knochendichte – Knochenbrüche drohen.

Hinter dem Knochenabbau steckt ein Botenstoff, der so genannte Tumornekrosefaktor alpha (TNF alpha). TNF alpha verursacht die schmerzlichen Gelenkentzündungen. Darüber hinaus verringert der Botenstoff die Anzahl knochenbildender Zellen. Während sich beim gesunden Menschen Knochenaufbau und-abbau die Waage halten, bauen Rheumatiker mehr Knochen ab als auf. Die Knochen werden spröde und brüchig.

Sport macht die Knochen stark

Um dem Knochenschwund entgegenzuwirken, ist eines ganz wichtig: Bewegung. „Rheuma-Patienten sollten unbedingt versuchen körperlich aktiv zu bleiben. Denn regelmäßige Spaziergänge, Radfahren oder Gymnastik fördern die Bildung von neuem Knochenmaterial und halten die Gelenke beweglich", rät der Rheumatologe Edmund Edelmann. Ein weiterer Vorteil: Wer sich viel in freier Natur und somit in natürlichem Licht aufhält, produziert mehr Vitamin D. Zusammen mit einer kalziumreichen Ernährung unterstützt man den Knochenaufbau so zusätzlich.


21.10.2011 | Von: Redaktion apotheken.de; Andrea Bronberger


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